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Aktien kaufen: Ratgeber & Tipps

Aktien kaufen

Im Bild: Die Google Aktie seit 2005

Vor allem in Zeiten großer Umbrüche suchen Menschen nach sinnvollen Wegen, ihr Geld zu investieren. Hat man sich für einen guten Investitionsweg entschieden, so kann man nach einpaar Jahren die Früchte davon ernten.

Als Beispiel muss man sich dafür nur den Kauf von Aktien ansehen: Wer am Anfang des Internetzeitalters in Aktien von Google, Apple, Facebook & Co. investiert hat, freut sich heute bestimmt. Die Aktien dieser Unternehmen sind in den letzten Jahren wortwörtlich durch die Decke gegangen.

In Österreich und Deutschland geht man davon aus, dass sich weniger als 5% der Allgemeinbevölkerung für den Kauf von Aktien interessiert – das ist viel zu wenig!

Wenn du Aktien kaufen möchtest, empfehlen wir dir eine genaue Lektüre dieses Ratgebers. Wir zeigen, welche verschiedenen Investitionsmethoden für Aktien es gibt und geben unsere besten Tipps.

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Was sind Aktien?

Was sind Aktien?Aktien gibt es bereits seit mehreren hundert Jahren. Die ersten Ideen für Aktien kamen in der Mitte des 17. Jahrhunderts auf. Damals suchte eine Gesellschaft nach einem Weg, mehr Geld zu sammeln.

Auch heute funktionieren Aktien nach dem gleichen Prinzip: Große Aktiengesellschaften können mit Aktien an viel Geld kommen. Interessenten und Menschen, die ans Unternehmen glauben, wird es ermöglicht, sich mit ihrem Privatvermögen an einem Unternehmen zu beteiligen.

Wall Street

Die New York Stock Exchange – wohl das bekannteste Handelszentrum der Welt.

Kaufen Menschen eine Aktie, kaufen sie also einen Teil des Vermögens des Unternehmens. Dazu zählen zB. Werkstätten oder Maschinen.

Anfangs wurden Aktien auf speziellen Handelsplätzen gehandelt. Dort wurde jeder Handel in ein spezielles Buch eingeschrieben.

Heutzutage funktioniert alles viel schneller und unkomplizierter: Dank dem Internet kann jeder in wenigen Minuten ein Handelsdepot eröffnen und mit dem Kauf der ersten Anteile beginnen.

Hinweis: Aktien können (beim falschen Umgang mit ihnen) zu großen Verlusten führen. Daher empfehlen wir jedem, sich vor dem Einstieg in den Handel zu informieren und zu lernen. So wird die Wahrscheinlichkeit einer bösen Überraschung geringer.

Warum sollte ich Aktien kaufen?

Schon seit es Geld gibt suchen Menschen nach Wegen, es zu vermehren.

Eine Option dafür sind Aktien: Entscheidet man sich für die richtigen Aktien und steigen die Kurse, so kann man bereits nach wenigen Monaten mit den ersten Profiten rechnen. Es lohnt sich jedoch vielmehr, die Anteile über mehrere Jahre zu behalten und erst später zu verkaufen.

Einer der bekanntesten Langzeitinvestoren ist Warren Buffet:

Warren Buffet ist mit dem Investieren in die richtigen Aktien Milliardär geworden.

Es lohnt sich also für jeden, der gerade nicht genutztes Geld am Konto hat, in Aktien zu investieren. Gibt es Unternehmen, an die man glaubt und von denen man in Zukunft noch vieles erwartet, so kann man investieren. Wichtig ist jedoch, dass man nur Geld investiert, welches man im schlimmsten Fall auch verlieren kann.

Manche kaufen Immobilien, andere legen ihr Geld in Gold an und wiederum andere kaufen Aktien: Während es bei Immobilien und Rohstoffen (wie Gold) meist nur kleine Kursschwankungen gibt, so können diese bei Unternehmensaktien heftiger ausfallen.

Beispiel: Im folgenden Screenshot ist der Aktienkurs des Elektroautoherstellers Tesla von 2018 zu sehen. Gut erkennbar sind die Ausschläge der Aktie: Mal nach oben, mal nach unten. Wurden gute Absatzzahlen gemeldet, ging’s steil nach oben. Gab es Probleme oder negative Schlagzeilen (zB. als Elon Musk an einem Cannabis-Joint gezogen hat), ging’s bergab.
Tesla Aktie

Solche kurzzeitigen Sprünge dürften nur für Kurzzeit-Trader interessant sein, die in Stunden oder Tagesrythmen traden. Wer längerfristig (zB. über mehrere Jahre) Aktien besitzen möchte, dem sollten kleine Ausbrüche egal sein.

Zusammengefasst lässt sich sagen, dass sich der Kauf von Aktien für jeden eignet, der sich langfristig ein Vermögen aufbauen möchte. Aktien waren lange Zeit und sind noch immer eine der besten Methoden für das Investieren von Geld. Außerdem kann man mit Aktien Anteile an realen Unternehmen kaufen, was besonders gut ist, wenn man sich für bestimmte Branchen sehr interessiert.

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Aktien kaufen: So funktioniert’s!

Wer Aktien kaufen möchte, der muss zuerst einige Dinge beachten.

Tipp: Wer direkt mit dem Traden beginnen möchte, sollte sich unsere Alternative zum herkömmlichen Depot ansehen. Dazu weiter unten mehr.

1. Depot auswählen

Zuallererst benötigt man ein Aktiendepot. Über dieses werden dann alle Käufe und Verkäufe realisiert.

Börse New York

Wichtig ist, dass man sich für ein seriöses Depot mit guten Konditionen entscheidet. Leider ist es noch immer so, dass vor allem Hausbanken noch oft Gebühren für ein Aktiendepot verlangen. Mittlerweile gibt es jedoch viele kostenlose Anbieter.

Was nicht kostenlos ist, ist die Durchführung einer Transaktion (im Englischen: Order). Die Kosten sind meist im Bereich unter 10€ – manche Anbieter setzen dann jedoch noch eine dicke Provision drauf. Für eine Order können dann schon mal Kosten von maximal 70€ entstehen.

Es empfiehlt sich, Depots zu vergleichen und einen Anbieter mit niedrigen Gebühren zu wählen.

Wir empfehlen folgende Anbieter:

  • Finanzen.net – Seriöser und großer Broker des bekannten Online-Magazins. Geringe Provisionen, unabhängig vom Volumen!
  • Dad.at – Österreichischer Online Broker, Testsieger bei ÖGVS.
  • Flatex.at – Bekannter und großer Broker mit tollem Online Interface.

2. Sich mit dem Aktienhandel vertraut machen

Homer lerntNachdem man sich für ein Depot entschieden hat, folgt der spannende Teil: Der Kauf der ersten Aktie.

Die Zahlen sind zwar nicht genau bekannt, es ist jedoch davon auszugehen, dass viele Neueinsteiger am Aktienmarkt scheitern. Das passiert vor allem dann, wenn man sich nicht ausreichend informiert und blind in Aktien investiert.

Zuallererst sollte man mit sich selbst klären, wie viel Geld man investieren möchte. Anfangs empfehlen wir kleinere Summen, bevor man sich an größere Geschäfte traut. Bei kleinen Summen tut es auch nicht weh, wenn mal was in die Hose geht.

Viele Anfänger sind übermotiviert und träumen bereits von großen Ferraris, während sie die erste Order erstellen. Das ist falsch – Übermut tut selten gut.

Der bekannte Self-Made-Milliardär Warren Buffet ist nicht so reich geworden, weil er auf kurzfristige Erfolge von Unternehmen geschaut hat. Vielmehr hat er sich angesehen, welche Unternehmen gut und bekannt dafür sind, erfolgreiche Geschäfte zu machen. In diese hat er dann investiert.

Ein Beispiel für ein langfristig gutes und bekanntes Unternehmen ist beispielsweise Coca Cola. Auch Firmen, wie McDonalds oder (moderner) Apple gehören dazu. Das sind keine Eintagsfliegen, sondern renommierte Big Player, die genau wissen, wie sie ihre Branche dominieren.

3. Beobachten & lernen

Sobald du deine erste Aktie gekauft hast, wirst du bestimmt wie verrückt immer wieder ins Depot schauen, um nachzusehen, was sich getan hat: Steigt der Kurs? Welche Nachrichten zum Unternehmen gibt es?

Aktien kaufen: Tipps & Ratgeber

Im dritten Teil deiner Aktienerfahrung geht es vor allem um Geduld.

Erfolgreiche Aktienhändler lassen manche Aktien meist jahrelang liegen, bevor sie daran denken, sie zu verkaufen. In dieser Zeit gibt es viele Ups und Downs.

Wer hastig agiert und beim ersten Minustrend verkauft, ist nicht für den Aktienhandel geschaffen.

Wichtig ist es außerdem, rational zu bleiben und sich nicht von kurzfristigen Emotionen leiten zu lassen.

4. Diversifizieren und das Depot gut durchmischen

Du möchtest dein Risiko minimieren und gleichzeitig eine Aussicht auf Gewinne haben?

Dann empfiehlt sich eine Durchmischung des Depots. Diversifizierung bedeutet, dass man sich nicht nur auf eine Firma oder eine Branche konzentriert. Vielmehr kauft man Aktien aus verschiedenen Märkten.

Oft ist es nämlich so, dass manche Märkte explodieren und bullisch sind, während es in anderen einen Abwärtstrend gibt. Gewinne aus ersteren glätten dann die Verluste aus den abwärtsgerichteten Märkten.

Tipp: Zu sicheren Märkten zählen Branchen, die schon lange etabliert sind und in welchen es keine großen Auf- und Abwärtsbewegungen gibt. Unsichere und riskante Märkte sind sogenannte „Wachstumsmärkte“. Heutzutage zählen dazu zB. Elektroautohersteller.

Gute Tipps für Käufe und Verkäufe findet man auch in Aktienmagazinen, wie zB. bei Finanzen.net!

5. Strategisch verkaufen

Auch beim letzten Punkt helfen uns wieder die Anekdoten älterer Aktienprofis: Gewinne laufen lassen, Verluste aggressiv begrenzen!

Niemand möchte mit Aktien viel Geld verlieren, schließlich hat man die Aktie anfangs dafür gekauft, um Geld zu verdienen.

Daher setzen sich erfolgreiche Aktienhändler feste Limits, bei denen sie ihre Aktie verkaufen. Oft werden Limits im Bereich um die 20% verwendet. Rutscht eine ihrer Orders unter dieses Limits, wird rigoros verkauft. So kann es zu keinen größeren Ausfällen kommen und das Risiko wird minimiert.

In manchen Programmen kann man dieses Limit sogar im Programm eintragen.

Dann wird die Aktie automatisch verkauft, wenn der Kurs unters Limit rutscht.


Alternative zum Aktienhandel: CFD-Trading

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Screenshot des bekannten CFD-Brokers Plus500.

Im Spektrum der Aktienhändler gibt es viele verschiedene Varianten. Neben dem klassischen längerfristigen Kaufen-und-Verkaufen wird auch das Daytrading immer populärer.

Dabei handelt es sich um eine spezielle Form des Investierens, bei der man nur für eine ganz kurze Zeit in einen Kurs ein- und wieder aussteigt.

Im Gegensatz zum klassischen Handel kauft man die Aktie aber nicht tatsächlich.

Vielmehr wettet man bei einem Anbieter auf die zukünftige Entwicklung des Kurses. Hier kann auch mit negativen Kursen Geld verdient werden, wenn man auf einen fallenden Kurs setzt.

Wie funktionieren CFDs?

CFDs sind nicht an ein Depot gebunden. Nachdem man ein kostenloses Konto bei einem CFD-Broker eröffnet hat, kann mit dem Trading begonnen werden.

Es kann auf steigende und fallende Kurse gewettet werden.

Beispiel: Geht man davon aus, dass Aktie XYZ fällt, so klickt man auf „Short“. Anschließend kann man auswählen, mit wie viel Geld man die Aktie „shortet“. Man wettet also darauf, dass der Kurs fällt. Ist das wirklich der Fall, so bekommt man Geld.

Bei CFDs handelt es sich um Hebelprodukte. Kurzgesagt bedeutet das, dass man im Endeffekt mit viel größeren Summen wettet, als man eigentlich investiert hat.

Die Kollegen von CFD.guide haben die Hebelwirkung in einem Beitrag genau erklärt.

Dadurch kann mit CFDs in relativ kurzer Zeit viel Geld verdient werden.

Gleichzeitig sind CFDs jedoch hochriskant und hat man Pech, so hat man sein ganzes investiertes Kapital in wenigen Minuten verloren.

Wie bei Aktien, gilt auch bei CFDs: Lernen und dann erst richtig traden.

Bei vielen CFD-Anbietern gibt es dafür Demokonten.

Broker-Empfehlung: Plus500

Für den Handel mit CFDs empfehlen wir Plus500.

Bei Plus500 handelt es sich um einen renommierten CFD-Service, der weltweit zu den größten gehört.

Die Anmeldung bei Plus500 geht schnell vonstatten und man kann mit dem Demokonto Schritt-für-Schritt lernen, was es heißt, mit CFDs zu handeln. Dafür bekommt man auch ein virtuelles Startguthaben.

Hat man das Gefühl, genug gelernt zu haben, wechselt man mit einem Klick ins Echtgeld-Konto und kann mit realen Werten handeln.

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EU-Risikohinweis: 80,6% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Weitere Tipps fürs CFD-Trading findest du in diesem Beitrag. Noch mehr Trading-Plattformen stellen wir hier vor.


Fazit: Aktien kaufen

Wie in diesem Beitrag gut ersichtlich wurde, empfehlen sich Aktien als langfristige Investitionsmethode.

Aktien haben schon einige Menschen reich gemacht und sie könnten auch dir dabei helfen, ein kleines Vermögen aufzubauen. Wichtig ist, das eigene Portfolio zu diversifizieren und nicht nur auf eine Karte zu setzen.

Außerdem haben Menschen vor allem dann mit Aktien Erfolg, wenn sie sich regelmäßig über den Zustand der Unternehmen informieren, deren Anteile sie gekauft haben.

Je mehr man sich für den Aktienhandel interessiert und lernt, desto eher sind langfristige Gewinne möglich.

Falls du jetzt Lust bekommen hast, empfehlen wir dir auch die vielen Interviews mit Warren Buffet auf YouTube. Was der Herr ausplaudert sind Informationen, die man nicht überall kostenlos bekommt.

Als schnellere und deutlich riskantere Methode sind die CFDs zu erwähnen.

Bei CFD-Trading handelt es sich nicht um langfristiges Handeln, sondern vielmehr um kurzfristiges Traden und „Reiten“ von Kurswellen. Daytrading ist deutlich stressiger und man muss dauernd beim PC sitzen. Dafür ist das Trading-Konto sofort eröffnet und man kann direkt anfangen. Die meisten Anbieter haben sogar ein Demokonto, über welches man komplett kostenlos das Traden versuchen kann (mit virtuellem „Spielgeld“).