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Top 5 CFD Broker im Vergleich

Top 5 CFD-BrokerSeit dem Krypto-Boom interessieren sich immer mehr Menschen für den Online-Handel mit Aktien, Indizes, Optionen und eben auch Kryptowährungen. Während der Kauf echter Aktien mit einigen Komplikationen verbunden ist, erlaubt der Handel mit CFDs einen schnellen und unkomplizierten Einstieg in die Welt des Tradens. Wir präsentieren in diesem Beitrag die Top 5 CFD Broker und klären dich über den Handel mit CFDs (Contracts for Difference) auf.

Vor allem bei CFDs solltest du dir über die Risiken bewusst sein: Der Handel mit CFDs ermöglicht dank der Hebelwirkung hohe Gewinne – und auch hohe Verluste.

Top 5 CFD Broker

1. Plus500

+Bei Plus500 handelt es sich um eine der größten CFD-Handelsplattformen der Welt. Seit der Gründung im Jahr 2008 hat sich das Portal für den CFD-Handel mit Aktien, Indizes, Devisen (und mittlerweile auch Kryptowährungen) stetig weiterentwickelt.

Neben der Web-Plattform (Plus500 WebTrader) gibt es auch Apps für die größten Smartphone-Betriebssysteme. Als Trader kann man somit nicht nur am PC handeln – auch der Handel von unterwegs ist jederzeit möglich.

Seriosität: Plus500 hat seinen Hauptsitz in Israel. Durch Büros in Zypern und Großbritannien unterliegt der Broker auch der Aufsicht durch europäische Behörden. Außerdem ist Plus500 der Hauptsponsor von Atletico Madrid. Laut eigenen Angaben verfügt Plus500 über eine hohe Liquidität und bewahrt alle Kundengelder getrennt vom Firmenvermögen.

Mittlerweile kann man in mehr als 2.000 Märkten handeln. Die Optionen reichen dabei von Rohstofen über Indizes, Kryptowährungen, bis hin zu einzelnen Aktien.

Plus 500 Demokonto

Im Screenshot sieht man das Demokonto von Plus500. Anstatt Tutorials anzubieten, bietet die Plattform den Handel mit virtuellem Geld an. Wir empfehlen daher auch allen Neulingen, vor dem Handel mit realem Geld das Demokonto auszuprobieren.

Es kostet nichts und man kann spielerisch das Traden lernen. Je länger man mit dem virtuellem Geld handelt, desto eher bekommt man ein Gespühr fürs Trading.

Das Webinterface ist beim Demo- und Echtgeld-Konto ident. Es ist übersichtlich und auch als Einsteiger behält man den Überblick.

Kundenmeinungen: Googelt man nach Plus500 und recherchiert auf diversen Social Media Kanälen, so erkennt man relativ schnell, dass die Online-Community bezüglich Plus500 gespalten ist. Manche Kunden loben Plus500 wegen der einfachen Nutzung und seriösem Auftreten, während wiederum andere Plus500 wegen dem schlechten Support kritisieren. Oft sind auch Kritiken von Kunden dabei, die sich im Vornhinein nicht über die Risiken des CFD-Handels informiert haben.

Tatsächlich ist es so, dass der Support bei Plus500 verbesserungswürdig ist. Wir glauben, dass auch ein Großteil der Negativbewertungen verschwinden würde, wenn man die Supportabteilung ausbauen würde, da es sich ja eigentlich um einen seriösen und empfehlenswerten Online-Trader handelt.

Abschließend lässt sich sagen, dass Plus500 eine Empfehlung Wert ist. Der Online-Broker aus Israel überzeugt mit einer riesigen Auswahl an Märkten und seriösem Handeln. Die Plattform gehört zu den erfolgreichsten in Europa. Vor allem das verfügbare Demokonto ist für Einsteiger sehr empfehlenswert. Negativ aufgefallen ist uns nur der eher mittelmäßige Support.

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2. Etoro

Auch Etoro ist ein CFD Broker. Im Gegensatz zu anderen Anbietern ist Etoro jedoch eher eine Social Trading Plattform. Das bedeutet, dass man Einsicht in das Tradingverhalten anderer User bekommen und dann zB. deren Portfolios oder Trades kopieren kann.

Etoro ist im deutschsprachigen Raum vor allem wegen der auffallenden Werbung bekannt geworden. Die Social Trading Plattform bietet den Handel über die eigene Webseite oder über eine mobile App an. Bei beiden Varianten ist der Social-Aspekt fest ins System integriert und man sieht jederzeit live, wie andere Nutzer gerade handeln.

Seriosität: Etoro ist bereits seit 2007 am Markt und gehört zu den beliebtesten Social Trading Plattformen weltweit. Der Anbieter hat seinen Sitz in Zypern und wird von der CySEC, der zypriotischen Finanzaufsichtsbehörde kontrolliert. Diese unterliegt den Anweisungen aus Brüssel. Sehr interessant: Im Gegensatz zu vielen anderen Online-Tradern bietet Etoro eine Einlagensicherung. Im Falle einer Pleite der Plattform bekommt man als Kunde (wenn man so viel investiert hat) bis zu 20.000€ zurück.
etoro

Wie man im Bild erkennen kann, sieht der WebTrader bei etoro anders aus als bei Plus500. Neben den aktuellen Preisen fürs Kaufen und Verkaufen sieht man in der rechten Spalte auch, wie viel Prozent der Nutzer gerade verkaufen, bzw. kaufen. Das kann vor allem für Anfänger beim Traden sehr hilfreich sein.

etoro Social Trading

Klickt man in der linken Spalte auf „Copy People“ kommt man zur Übersicht der erfolgreichsten und trending Nutzer. Klickt man auf einen Nutzer, so sieht man seinen Risk Score und seine Erfolge.

In der „Editors Choice“ Tabelle werden ausgewählte Personen näher vorgestellt. Besonders interessant: Man kann mit den erfolgreichen Investoren in Kontakt treten und sie zu zukünftigen Entwicklungen befragen.

Mit nur einem Klick auf „Copy“ kann man das Portfolio einer Person kopieren.

Kundenmeinungen: Etoro ist etwas beliebter und wird auch in diversen Online-Tests gut bewertet. Vor allem der Social Trading Aspekt macht Etoro zu einer empfehlenswerten Plattform für Neueinsteiger. Wie auch bei Plus500 wird auch bei der Etoro der Support kritisiert, obwohl es hier wenigstens eine Telefonhotline für dringende Fragen gibt. Viele Fragen können außerdem mit anderen Nutzern direkt auf der Plattform besprochen werden.

Was uns bei Etoro außerdem sehr positiv aufgefallen ist, ist die große Anzahl an Lernmaterialien und Kursen. Neben dem Social Trading können Anfänger auch in Webinaren, e-Kursen und Blogbeiträgen das Traden lernen.

Fazit: Unserer Meinung nach ist Etoro für Einsteiger eine der besten Plattformen. Vor allem Neulinge tun sich in der Welt der Aktien oft schwer und mehr als die Hälfte verliert das investierte Geld extrem schnell. Genau diesen Trading-Missgeschicken möchte Etoro mit dem Social Trading Prinzip entgegnen. Außerdem gibt es auch hier eine Demo-Funktion.

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3. IQ Option

Während Plus500 und Etoro schon etwas länger auf dem Markt vertreten sind, ist IQ Option erst seit 2013 online. Der junge Online Broker aus Zypern ist vor allem deswegen interessant, da die Mindesteinzahlung gerademal 10€ beträgt.

Mittlerweile gibt es mehr als 80 Werte, mit denen gehandelt werden kann. Obwohl das im Vergleich mit Plus500 oder Etoro eher wenig ist, reicht die Palette dabei von Rohstoffen über Devisen und Indizes bis hin zu Aktien. Seit dem Krypto-Boom sind übrigens auch Bitcoin, Ethereum, Bitcoin Cash, Ripple, IOTA und 7 weitere Kryptowährungen zum Traden verfügbar.

Seriosität: Bei IQ Option handelt es sich noch um eine sehr junge Online-Plattform, die jedoch bereits viele Kunden gewinnen konnte. Der Broker wird durch den Sitz in Zypern auch nach EU-Gesetzen reguliert und unterliegt der Aufsicht durch die zypriotische Finanzaufsichtsbehörde. Ein Sitz des Unternehmens ist in London. Trader können hier von einem seriösen Angebot ausgehen.
IQ Option

Die Webseite sieht (verglichen mit einigen verstaubten Angeboten anderer Plattformen) sehr modern aus und der WebTrader ähnelt professionellen Trading-Programmen.

Kundenmeinungen: Der Broker wird online vor allem deshalb gelobt, weil nur eine Mindestinvestition von 10€ nötig ist. Negativ aufgenommen wird jedoch die monatliche Gebühr von 25€, die fällig wird, wenn man mehr als 90 Tage nicht aktiv ist.

Fazit: Ein empfehlenswerter Online CFD Broker für Einsteiger und Fortgeschrittene. Es feht jedoch noch spezielles CFD-Lernmaterial.

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4. Flatex

FlatexDie Flatex GmbH hat ihren Sitz in Deutschland und konnte bereits viele Vergleiche renommierter Handelszeitschriften gewinnen (zB. Handelsblatt: „Bester Online Broker“ oder Euro am Sonntag: „Brokerage Testsieger“).

Während bei Plus500, Etoro und IQ Option die Transaktionskosten über den Spread kompensiert, bzw. berechnet werden, muss man bei Flatex für jede Order mehr als 0,05% bezahlen. Die Mindestgebühr beträgt hierbei 5€ pro Order, was ziemlich hoch ist.

Seriosität: Flatex wurde bereits im Jahre 2006 gegrüundet und gehört zu den größten deutschsprachigen Online Brokern. Die Plattform hat bereits viele Vergleiche gewonnen und unterliegt den gültigen Gesetzen in Deutschland, bzw. der EU.

Fazit: Profi-Broker für Fortgeschrittene, bei dem hohe Order-Kosten anfallen können. Wir empfehlen Flatex daher nicht für Anfänger, die erst in den CFD-Markt einsteigen.

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5. CMC Markets

Bereits seit 1989 ist CMC Markets im Handel mit CFDs tätig. Laut Wikipedia wurden allein im Geschäftsjahr 2013 mehr als 31 Millionen Transaktionen über CMC Markets getätigt.

Wie bei Flatex fallen auch bei CMC Markets (leider) Transaktionskosten an. Für jede Orderauf Aktien CFD-s fallen 0,05% an, die Mindestgebührt beträgt auch 5€.

Seriosität: Wie bereits oben erwähnt, ist CMC Markets schon sehr lange im Geschäft mit CFDs dabei. Daher gehen wir davon aus, dass es sich um eine seriöse CFD-Plattform handelt. Außerdem unterliegt das Unternehmen der britischen Finanzaufsicht.

Fazit: Wer sich mit Charts auskennt und professionelle Trading-Software mag, der wird CMC Markets lieben. Im Gegensatz zu den anderen vorgestellten Plattformen handelt es sich hier bereits um eine professionellere Art, CFDs zu handeln. Trotzdem wird von den Kunden die manchmal etwas langsame Ausführung der einzelnen Orders kritisiert.

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Was ist CFD-Trading?

Tradet man mit CFDs, so kauft man nicht tatsächlich eine Aktie. Einfach gesagt „wettet“ man auf einen steigenden oder fallenden Kurs. Richtig gehört: Mit CFDs ist es beim Setzen einer Short-Position auch möglich, von fallenden Kursen zu profitieren.

Durch die Hebelwirkung von CFDs ist es in relativ kurzer Zeit möglich, große Gewinne (bzw. Verluste) zu erzielen.

Bei vielen CFD-Tradern gab es eine Nachschusspflicht, bei der der Kunde Geld nachschießen musste, wenn der Kurs sich zu stark in die nicht gewünschte Richtung bewegt hat – zB. wenn man eine Aktie geshortet hat (auf fallenden Preis getippt hat) und die Aktie stark gestiegen ist.

Die Nachschusspflicht von Privatpersonen wurde jedoch von der deutschen BaFin im August 2017 verboten, was das Traden etwas sicherer gemacht hat. Trotzdem gibt es bei CFDs noch hohe Risiken, da vor allem bei kleinen Plattformen nicht immer klar ist, ob der Kunde haften muss und ob es im Falle einer Pleite der Plattform Entschädigungen gibt.

Für alle Neueinsteiger empfehlen wir dieses Video von „Finanzfluss“. Hier wird CFD ganz genau erklärt:

Denke jederzeit daran, dass CFDs ein Hebelprodukt sind und der Verlust des gesamten Kapitals möglich ist. Handle erst dann mit CFDs, wenn du dir aller Risiken bewusst bist. Das Kapital unterliegt einem Risiko.